89ers schlagen auch härtesten Verfolger

Sieg im Spitzenspiel! Die EJ Kassel 89ers haben in der Hessenliga mit 5:2 (1:0, 2:1, 2:1) gegen ihren ärgsten Verfolger, die Eifel Mosel Bären aus Bitburg, gewonnen und sind der Hessenmeisterschaft damit ein gutes Stück näher gekommen. Das Team von Trainer Matthias Kolodziejczak ging in der siebten Spielminute durch den Überzahltreffer von Hannes Kalb mit 1:0 in Führung. Auf den Ausgleich der Gastgeber in der 28. Minute hatte Jan Pantkowski in seinem ersten Spiel für die 89ers die passende Antwort parat: Er traf in Überzahl zum 2:1 (30.). Kapitän Paul Sinizin (36.) und Semjon Hildebrandt (50.) erhöhten auf 4:1. Nach dem Anschluss der Bitburger in der 54. Minute stellte Fabian Pyszynski in der Schlussminute den alten Abstand wieder her. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, erklärte Sinizin nach der Partie. „Aber dank unserer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir verdient gewonnen.“ Einen, der vier Vorlagen zum Sieg beisteuerte und fast 40 Minuten auf dem Eis stand, hob der Kapitän aber dennoch hervor: „Stephane Robitaille erlebt gerade seinen zweiten Frühling und ist für uns ein ganz wichtiger Mann.“ Bitter: Nils Feustel verletzte sich in der Partie an der Schulter und fällt für den Rest der Saison aus. Quelle: Carina Wagener/HNA

Foto: Sascha Schardt (c)

EJK U15 lässt bei 9:1 aufhorchen

Ausgeglichene Bilanz für die Eishockeyjugend Kassel (EJK): Während die U13 und die U15 punkteten, kassierte die U17 zwei Niederlagen. Die U13 setzte sich in der NRW-Regionalliga B mit 6:4 (3:1, 3:1, 0:2) gegen die Ice Aliens aus Ratingen durch. Bis zur 14. Spielminute ging das Team von Jan Pantkowski und Milan Mokros dank der Tore von David Minich, Moritz Schwarz und Mika Schneider mit 3:0 in Führung. Schwarz und Schneider trafen beide mit einem Spieler weniger auf dem Eis. Nach dem Anschlusstreffer der Gäste erhöhten Schwarz und Maximilian Zielsinksi im zweiten Durchgang auf 5:1. Felix Czech traf nach einem weiteren Tor der Ratinger zum 6:2-Pausenstand. Im Schlussdrittel gaben die Gastgeber noch mal alles, kamen durch einen Doppelschlag in der 54. Minute auf 4:6 heran. Doch für eine Aufholjagd war es zu spät. Die U15 hat in der Relegation der NRW-Regionalliga B ihren ersten Sieg eingefahren: Die Mannschaft von Horst Fahl und Stephane Robitaille gewann mit 9:1 (3:1, 2:0, 4:0) in Iserlohn. Bereits nach zehn Sekunden traf Julius Kranz zum 1:0, Sebastian Kaiser und Nico Oberdieck legten noch im ersten Drittel nach. Das 1:3 in der 18. Spielminute sollte das einzige Tor der Gastgeber bleiben. Drei Mal Julius Kranz, Marc Ulejew, Milan Stegmann und Nico Oberdieck schossen den Kantersieg für Kassel heraus. Dank der drei wichtigen Punkte ist der Kampf um die ersten beiden Plätze nun wieder offen: Die Platzierung entscheidet darüber, in welcher Gruppe die Young Huskies in der kommenden Saison spielen.

Die U17 hat in der Bundesliga Nord zwei Mal verloren: Gegen Wolfsburg unterlag das Team von Knut Vogel und Ralf Beutler vor eigenem Publikum mit 3:9 (2:4, 1:3, 0:2). Bis zur 23. Spielminute war die EJK mit 3:4 dank der Treffer von Tilo Beutler, Dominik Krüger und Jonas Suffa nah dran am Gegner, doch dann spielte der Tabellenprimus seine ganze Klasse aus. In Duisburg unterlag die U17 mit 3:5 (2:0, 0:2, 1:3). Zwar hatten Tilo Beutler und Yanik Belen die EJK im ersten Drittel mit 2:0 in Führung gebracht und Arne Betzold hatte in der 46. Minute nach dem Ausgleich der Gastgeber noch mal auf 3:2 nachgelegt. Mit drei Toren kurz vor Schluss sicherte sich der DEV aber noch den Sieg. Quelle: Carina Wagener/HNA

 

Neue Wege bei der Eishockey-Jugend Kassel: Eine Wohnung für drei Talente

Kassel. Der Jugend eine Chance: Für drei auswärtige Jungs, die gern in Kassel spielen wollen, hat die Eishockey-Jugend Kassel (EJK) eine Wohnung organisiert. Ein Besuch in einer besonderen WG.  Wohngemeinschaften sind in einer Unistadt nichts Ungewöhnliches. Eine, die es seit dem Sommer in Kassel gibt – die aber ist etwas Besonderes. Denn sie ist die erste ihrer Art. Und ihre Bewohner sind deutlich jünger als Studenten der Uni Kassel – sie sind nämlich zwischen 15 und 18 Jahren alt. Mieter der Unterkunft in der Nähe des Finanzamtes ist die Eishockey-Jugend Kassel (EJK). Die Jungs, die die Fünf-Zimmer-Wohnung nun ihr Zuhause nennen, heißen Jan Ole Thomsen, Kilian Semmler und Nikolai Kania. Bis zum Sommer kannten sie sich nicht – doch innerhalb kurzer Zeit sind die drei zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen, zu einer Art Ersatzfamilie. Die Liebe zum Eishockey und der Wunsch nach der bestmöglichen sportlichen Ausbildung hat das Trio zu einem ungewöhnlichen Schritt veranlasst: Sie haben ihre Elternhäuser in Norderstedt, Hannover und Hamburg verlassen und sich EJK angeschlossen.

Die WG

Der Verein geht mit dem WG-Projekt neue Wege und stellt seine Nachwuchsarbeit auf ein neues Fundament. Denn die Möglichkeit, Eishockey-Talenten, die nicht aus der Region kommen, vor Ort neben der sportlichen auch eine private Perspektive zu bieten, die gab’s in Kassel bislang nicht. An Traditionsstandorten wie Mannheim, Köln und Berlin leben die Talente in Internaten, gehen parallel zur Schule. Die EJK startet all das nun im Kleinen. Das Trio geht zum Goethe-Gymnasium, die schulische Vollmacht hat EJK-Trainer Milan Mokros. Er wacht mit einem Mix aus väterlicher Strenge und Fürsorge über das Trio. Der Coach ist selbst Vater einer Tochter. „Ich habe mir immer einen Sohn gewünscht. Jetzt habe ich gleich drei auf einen Streich“, scherzt er.

Die Schule steht trotz sportlicher Ambitionen an erster Stelle. „Die Zeit zum Lernen ist knapp. Wir haben ein Abkommen mit der Schule, das hilft“, erklärt Mokros. Er schaut regelmäßig in der WG vorbei, ist Ansprechpartner in allen Lebenslagen. Bald gibt es mit Monika Weber auch eine Zieh-Mama vor Ort.

Jeder der Jungs hat sein eigenes Zimmer. Den Alltag regeln sie weitgehend selbst: einkaufen, putzen, waschen – in der WG gibt’s die Haushalts–Schule fürs Leben gleich mit. Auch einen Kochkurs. „Sie müssen lernen, wie richtige Ernährung im Leistungssport aussieht“, betont Mokros. Tiefkühlpizza, die gehöre nicht dazu.

Das Leben spielt sich ab zwischen Schule, Wohnung und Eissporthalle – ein Kinderspiel mit der Tram-Haltestelle vor der Haustür. „Die GWG und der Bürgermeister haben uns dabei sehr geholfen, kurzfristig eine freie Wohnung in solch zentraler Lage zu bekommen“, erklärt EJK-Chef Matthias Kolodziejczak.

Die Mietkosten teilen sich die Elternpaare, die ihre Kinder regelmäßig besuchen. „Ich muss zugeben, es sind ein paar Tränen geflossen, als mein Papa im Sommer gefahren ist. Es wurde einfacher, als Kilian kurz danach eingezogen ist. Über die Schule habe ich mich schnell integriert. Und ja, ich fühle mich richtig wohl“, sagt Thomsen. Auch Kilian Semmler äußert sich ähnlich: „Ich bin anfangs öfter heimgefahren, aber jetzt habe ich mich gut eingelebt und bin froh, den Schritt gegangen zu sein.“

Nikolai, der Jüngste im Bunde, kam als Letzter hinzu. Er hatte Hamburg schon als 13-Jähriger verlassen und war ins Internat nach Füssen gezogen. Glücklich aber wurde er dort nicht. Nun also Kassel. „Ich habe mich direkt wohlgefühlt. Hier habe ich eine viel bessere Perspektive.“

Das Sportler-Leben

Dreimal Training pro Woche, dazu Spiele am Wochenende. In ihren Teams sind die drei Leistungsträger, schnuppern aber auch rein bei höherklassigen und älteren Mannschaften. Jan Ole Thomsen spielt in der U20, saß aber häufiger als Ersatzmann bei den Profis der Huskies auf der Bank. Kilian Semmler spielt mit Thomsen in der U20, aber auch für Lauterbach und die 89ers. Nikolai steht bei der U17 zwischen den Pfosten. Der Traum, mal als Eishockey-Profi zu leben, eint sie. Aber sie wissen auch, dass das WG-Leben in Kassel auf dem Weg dorthin nur der Anfang ist.

Der Ausblick

„Es muss nicht bei einer WG bleiben“, sagt Kolodziejczak. „Der erste Versuch ist gelungen“, zieht er nach einem halben Jahr ein positives Zwischenfazit. „Längerfristig wäre es toll, wenn wir rund um die Eissporthalle ein Sport-Internat aufbauen könnten. Auch für Fußballer und Leichtathleten wäre das eine Option. Die Lage ist in Hessen ganz besonders.“ Foto: Carina Wagner/nh, Andreas fischer/nh

Die Steckbriefe Torhüter Jan Ole Thomsen: 18 Jahre, geboren in Norderstedt bei Hamburg, 12. Klasse Goethe-Gymnasium; seit August in Kassel; Lieblingsfächer: Bio und Sport Vereine: DNL/Division 3: U20 Eishockey-Jugend Kassel (EJK); DEL2: Kassel Huskies; und zuvor U16 bis U19 Crocodiles Hamburg

Verteidiger Kilian Semmler: 17 Jahre, geboren in Hannover-Langenhagen, 11. Klasse Goethe-Gymnasium, seit August in Kassel; Lieblingsfächer: Chemie und Physik Vereine: DNL/Division 3: U20 EJK; Regionalliga, Förderlizenz für EC Lauterbach; Hessenliga: 89ers Kassel; zuvor U16 Hannover, U16 Wedemark Scorpions

Torhüter Nikolai Kania: 15 Jahre, geboren in Hamburg, 8. Klasse Goethe-Gymnasium, seit Sommer in Kassel; Lieblingsfächer: Sport und Mathe Vereine: Bundesliga Nord: U17 EJK, zuvor U16 Füssen, U16 Hamburger SV 

Quelle: Michaela Streuff/HNA

Maskottchen-Treffen beim U9 Heimturnier

SAVE THE DATE! Am Sonntag bestreitet die EJK U9 ab 10:15 Uhr ihr Heimturnier in der Kasseler Eissporthalle. Es lohnt sich mal vorbei zu schauen. Es wird auch ein Treffen der Maskottchen geben. Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt!

Foto: Sascha Schardt (c)

Drei Siege und drei Niederlagen für EJK Teams

Mit breiter Brust ging die U20 nach dem kuriosen Spiel in Erfurt ins Heimspiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg: Vor eigenem Publikum setzte sich das Team von Trainer Milan Mokros mit 7:4 (4:2, 2:1, 1:1) gegen den Tabellenzweiten durch. Yanik Belen und Arne Betzold brachten Kassel früh in Führung. Fynn Leontjev hatte zwei Mal die passende Antwort auf die Anschlusstreffer der Gäste parat, so dass es mit einem 4:2-Vorsprung in die erste Pause ging. Im Mitteldrittel erhöhte Timon Langnese mit zwei Treffern auf 6:2 und sorgte so für die Vorentscheidung. Das siebte Kasseler Tor erzielte Lasse Bödefeld im Schlussdrittel in Überzahl.

Zwei bittere Niederlagen musste die U17-Mannschaft der Eishockeyjugend Kassel (EJK) in der Bundesliga Nord hinnehmen: Das Team von Knut Vogel und Ralf Beutler verlor zwei Mal mit nur einem Tor Unterschied. Dabei begann das Heimspiel gegen die Preußen Berlin ganz nach dem Geschmack der Young Huskies: Tilo Beutler brachte sein Team in Überzahl mit 1:0 in Führung (19.). Im Mitteldrittel verloren die Gastgeber aber völlig den Faden und kassierten vier Gegentore in Folge. Dominik Krüger leitete in der 33. Minute die Aufholjagd ein. Nach dem fünften Tor der Gäste traf er im Schlussdrittel erneut. Jonas Suffa legte kurz vor Schluss nach zum 4:5-Zwischenstand, doch der Ausgleich wollte der EJK nicht mehr gelingen. Einen Tag später unterlagen die Nordhessen mit 5:6 (3:1, 2:2, 0:3) beim EHC Erfurt. In einem starken ersten Drittel schossen Patrick Luo, Florian Fichtner und Jonas Schweinsberg eine 3:1-Führung für ihr Team heraus. Auch im zweiten Durchgang behielt die EJK – trotz zweier Gegentore – die Überhand: Fichtner und Krüger trafen zum 5:3-Zwischenstand. Im Schlussdrittel verlor Kassel aber erneut den Faden: Erfurt traf drei Mal ins Schwarze, zwei Mal davon in Überzahl und dreht die Partie so zu seinen Gunsten.

Ein Deja-vu erlebte die U15 in der Relegation der NRW-Regionalliga B: In Duisburg unterlag das Team von Horst Fahl und Stephane Robitaille unglücklich nach Penalty-Schießen. Leas Tsagarakis brachte Kassel in der 25. Minute in Führung. Nach dem Ausgleich der Gastgeber in der 56. Spielminute erhöhten die Young Huskies den Druck noch einmal  – allerdings erfolglos: Im Pentalty-Schießen hatten die Jungfüchse erneut das bessere Ende für sich.

Einziges siegreiches Team war – neben der überragenden U20 – die U13-Mannschaft: Das Team von Jan Pantkowski und Milan Mokros setzte sich mit 5:4 (0:2, 2:2, 2:0, 1:0) nach Penalty-Schießen gegen Lauterbach durch. Im ersten Drittel gingen die Gäste mit 2:0 in Führung. Felix Czech und Jeremy Borschel sorgten für den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich, doch Lauterbach zog erneut mit 4:2 davon. Erst im Schlussdrittel trafen Borschel und Adrian Tihovskoj zum 4:4-Ausgleich. David Minich behielt im Penalty-Schießen die Nerven und sicherte seinem Team so zwei Punkte. Quelle: Carina Wagener/HNA

89ers und Ice Cats siegen weiter!

Zwei Siege gab es am Wochenende für die Seniorenteams der Eishockeyjugend Kassel (EJK): Die EJ Kassel 89ers setzten sich in der Hessenliga mit 7:1 (2:0, 4:1, 1:0) bei der Frankfurter Eintracht durch. Nils Feustel brachte Kassel im ersten Drittel mit einem Doppelschlag mit 2:0 in Führung. Im zweiten Durchgang traf er in der 28. Minute auch noch zum 3:0, dann trugen sich mit Paul Sinizin (36.) und Fabian Pyszynski (37.) noch zwei weitere Schützen in die Trefferliste ein. Auf den Ehrentreffer der Gastgeber hatte Patrick Schädel die passende Antwort: Er traf in der 38. und 50. Spielminute zum 7:1-Endstand. Im Tor machte Torben Graß eine gute Figur, der nur einen Gegentreffer zuließ. „Im Gegensatz zum letzten Derby, das wir nur knapp mit 4:3 für uns entscheiden konnten, hatten wir das Spiel diesmal von Anfang an unter Kontrolle und haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen“, freute sich Kapitän Paul Sinizin. „Die Partie war eine gute Vorbereitung für das Spitzenspiel gegen Bitburg am kommenden Wochenende.“

Die Ice Cats gewannen in der NRW-Bezirksliga mit 10:4 (3:1, 4:0, 3:3) bei der 1c-Mannschaft der Kölner Haie. Simone Vogel traf bereits nach 13 Sekunden zur 1:0-Führung. Sie hatte genau wie ihre Sturmpartnerin Celina Dörge einen super Tag erwischt: Gemeinsam erzielten die beiden gleich neun Treffer. Das zehnte Tor für Kassels Eishockey-Damen ging auf das Konto von Alex Krug. Quelle: Carina Wagener/HNA

Volles Programm für EJK Teams

Volles Programm bei der Eishockeyjugend Kassel (EJK): Die U20 und die U17 sind gleich doppelt im Einsatz. In der DNL, Division 3, treten die Young Huskies am Samstag, 13.30 Uhr, beim ESV Chemnitz an. Am Sonntag sind die Grizzly Adams aus Wolfsburg zu Gast in der heimischen Eissporthalle. Spielbeginn ist um 11.15 Uhr. Kassel ist aktuell Tabellenvierter. Chemnitz steht auf Rang drei. In den bisherigen Vergleichen schnitt Kassel gut ab: Drei Siegen steht eine Niederlage gegenüber. Gegen den Tabellenzweiten Wolfsburg gab es zwei Siege und drei Niederlagen. Die U17 empfängt am Samstag in der Bundesliga Nord die Gäste aus Berlin in der heimischen Eissporthalle. Das erste Bully ist für 13.45 Uhr angesetzt. Kassel ist Tabellenfünfter, die Preußen Letzter. Ein Selbstläufer wird die Partie trotzdem nicht: In den bisherigen Vergleichen verließ jede Mannschaft das Eis zwei Mal als Sieger. Am Sonntag tritt das Team von Knut Vogel und Ralf Beutler ab 12 Uhr beim EHC Erfurt an. Die Gastgeber sind Vierter. Von den vier Vergleichen in dieser Spielzeit hat Kassel zwei für sich entschieden.

In der Relegation der NRW-Regionalliga B will die U15 am Sonntag den ersten Sieg einfahren: Das Team von Horst Fahl und Stephane Robitaille tritt ab 10.15 Uhr in Duisburg an. Die U13 ist am Samstag, 10 Uhr, zu Hause gegen Lauterbach im Einsatz. Der Eintritt zu allen Spielen des Eishockey-Nachwuchses ist frei. Quelle: Carina Wagener/HNA

 

89ers und Ice Cats im Einsatz

Beide Seniorenteams der Eishockeyjugend Kassel (EJK) sind am Wochenende im Einsatz. Die EJ Kassel 89ers treten am Samstag, 17.30 Uhr, bei Eintracht Frankfurt an. Eigentlich eine vermeintlich leichte Aufgabe für den Tabellenprimus: Den ersten Vergleich hat das Team von Trainer Matthias Kolodziejczak mit 14:2 für sich entschieden, die zweite Partie wurde mit 5:0 für Kassel gewertet, weil Frankfurt keine Mannschaft stellen konnte. „Ein Sieg bei der Eintracht ist Pflicht, zumal wir bis auf den Dauerverletzten Kevin Jorch keine Ausfälle zu beklagen haben“, sagt Kapitän Paul Sinizin. So richtig steht ihm und vielen Teamkameraden der Sinn aber noch nicht nach Eishockey. „Der Tod von Simon Kimm macht uns betroffen“, erklärt Sinizin. „Hätte er vor meiner Geburt nicht die Eishalle gebaut, wäre mein Leben wohl anders verlaufen. Ich habe hier Deutsch gelernt, als ich mit zwölf aus Russland hierherkam, Freunde fürs Leben gefunden und sportliche viele Höhen und Tiefen erlebt.“

Die Ice Cats müssen in der NRW-Bezirksliga auswärts ran: Kassels Eishockey-Damen treten am Sonntag, 17 Uhr, bei der 1c-Mannschaft der Kölner Haie an. Kassel ist Tabellenvierter, die Gastgeberinnen Letzter. Quelle: Carina Wagener/HNA

 

Wochenende ohne Sieg für die EJK!

Bitteres Wochenende für die Eishockeyjugend Kassel (EJK): Alle drei Teams, die im Einsatz waren, mussten das Eis als Verlierer verlassen. Die U20-Mannschaft unterlag in der DNL, Divison 3, zunächst mit 3:6 (0:0, 2:5, 1:1) gegen die Löwen Frankfurt. Nach torlosem ersten Drittel geriet das Team von Trainer Milan Mokros bis zur 29. Minute mit 0:3 in Rückstand. Tim Langensiepen (31.) und Kapitän Lasse Bödefeld (34./48.) versuchten mit ihren Treffern zum 1:3, 2:4 und 3:5 zwar, die Wende einzuleiten, konnten den Abstand aber nicht um mehr als zwei Tore verkürzen. In der 60. Minute gelang Frankfurt mit einem Treffer ins leere Tor dann die endgültige Entscheidung. Noch knapper ging es einen Tag später gegen die Moskitos Essen zu: Timon Langnese (18.) und Lasse Bödefeld (31.) glichen die Führungstreffer der Gäste jeweils aus. Im Schlussabschnitt zog Essen mit einem Doppelschlag aber auf zwei Tore davon. Der 3:4-Anschluss durch Bödefeld vier Minuten vor der Schlusssirene kam zu spät.

Die U17 geriet in der Bundesliga Nord bei Tabellenprimus Erfurt unter die Räder: Das Team von Knut Vogel und Ralf Beutler unterlag mit 1:10 (0:5, 1:2, 0:3). Die Gastgeber gingen bereits nach 52 Sekunden mit 1:0 in Führung und führten nach drei Minuten mit 3:0. Den Ehrentreffer für Kassel erzielte Maximilian Pohl in der 38. Spielminute.

Im zweiten Relegationsspiel der NRW-Regionalliga B unterlag Kassels U15-Mannschaft vor eigenem Publikum mit 6:7 (4:2, 1:2, 1:2, 0:1) nach Penalty-Schießen gegen Duisburg. Dabei hatte es lange nach einem Sieg ausgesehen: Nico Oberdieck und Milan Stegmann hatten mit zwei Doppelpacks dafür gesorgt, dass Kassel bis zu 18. Spielminute mit 4:1 in Führung ging. Dann waren die Gäste aber das spielbestimmende Team, Kassel schaffte es mit nur zwei Reihen nicht, den Druck aufrecht zu erhalten. In der 55. Minute gelang Duisburg der Führungstreffer zum 6:5. Marc Ulejew sorgte mit seinem Last-Minute-Tor 16 Sekunden vor dem Ende dafür, dass Kassel sich zumindest ins Penalty-Schießen retten und einen Punkt mitnehmen konnte. Quelle: Carina Wagener/HNA